Die 8 größten Kaffee-Mythen im Check

Ein Kaffee am Morgen ist für die meisten Deutschen unerlässlich – Doch tun wir unserer Gesundheit damit auch etwas Gutes? Ist Kaffee wirklich ein Schlankmacher oder schadet er gar unserer Herzgesundheit? Wir checken für euch, was an den Kaffee-Mythen dran ist.

Mythos #1: Kaffee entzieht dem Körper Wasser

Der wohl bekannteste und hartnäckigste Mythos zum Thema Kaffee:
Er entzieht uns angeblich Wasser. Nicht umsonst bekommen wir zu unserem Tässchen meist ein Glas Wasser serviert… oder?
Falsch! Tatsächlich soll das Wasser unsere Geschmacksknospen bloß sensibilisieren und für einen intensiveren Kaffeegenuss sorgen.
Auf unseren Wasserhaushalt wirkt sich Kaffee sogar positiv aus, laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kann er zu der täglichen Flüssigkeitszufuhr mitgewertet werden. 
Grund des Mythos könnte die durch Kaffee gesteigerte Filterfunktion der Niere sein. Dies wirkt harntreibend, aber nur kurzzeitig. 
Der Mythos ist also falsch!

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Mythos #2: Kaffee macht süchtig

Jein. Wenn ihr schonmal versucht habt euren Kaffeekonsum einzuschränken, habt ihr vielleicht gemerkt, dass das gar nicht so leicht ist. Sogar leichte Entzugserscheinungen, wie Kopfschmerzen, können einen plagen. Von einer Sucht im klassischen Sinne kann man bei Kaffee allerdings nicht sprechen. Lediglich von einem Gewöhnungseffekt. 
Denn süchtig machende Drogen aktivieren das Sucht Zentrum im Gehirn, was zu einer gesteigerten Dopaminausschüttung führt – Einem Rausch.
Bei Kaffee werden nur so geringe Mengen Dopamin ausgeschüttet, dass kein Rausch entstehen kann.

Mythos #3: Schwangere dürfen keinen Kaffee trinken

Tatsächlich ist Kaffee in der Schwangerschaft nicht gänzlich verboten.
Zwei Tassen Kaffee täglich dürfen laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung ohne Bedenken verzehrt werden.
Sollte der eigene Bedarf höher liegen, empfiehlt es sich auf koffeinfreie Produkte, wie zum Beispiel unsere Decaf Kapseln umzusteigen.
Wir entkoffeinieren unseren Kaffee übrigens ohne den Einsatz von Chemikalien und nutzen hierfür das Swiss-Water-Verfahren

Kaffee-Mythen

Mythos #4: Kaffee steigert die Leistungsfähigkeit

Kaffee vertreibt tatsächlich nicht nur die Müdigkeit, sondern kann auch die sportliche und geistige Leistung verbessern. Nicht umsonst greifen auch Sportler oft zu Kaffee. Es gilt als nachweislich erwiesen, dass Kaffee die Konzentration, Aufmerksamkeit und sogar die Stimmung verbessert.
Der Mythos ist also wahr.

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Mythos #5: Kaffee verfärbt die Zähne

Gerne würden wir euch etwas anderes erzählen, doch dieser Mythos ist leider wahr. Die enthaltenen Tannine können sich bei regelmäßigem Verzehr auf dem Zahnschmelz absetzen und ihn verfärben.
Es gibt jedoch eine gute Nachricht: Wenn ihr euren Kaffee mit Milch trinkt, werden die Tannine an die Milch gebunden und der Effekt fällt weniger stark aus.

Mythos #6: Kaffee führt zu Bluthochdruck und schadet dem Herzen

Obwohl Koffein in anderen Getränken zu einem Blutdruckanstieg führt, haben Studien gezeigt, dass dies bei Kaffee nicht der Fall ist. Das liegt daran, dass andere Stoffe des Kaffees, wie die Chlorogensäure, den Effekt wieder ausgleichen. 
Auch dem Herzen schadet ihr bei regelmäßigem Kaffeekonsum nicht: Eine Studie mit herzkranken Patienten hat gezeigt, dass sogar 6 Tassen pro Tag keine negativen Auswirkungen mit sich bringen.
Im Gegenteil: Ein moderater Konsum von 3-5 Tassen pro Tag wirkt sich sogar positiv auf das Herz-Kreislauf-Risiko aus.

Mythos #7: Espresso hat mehr Koffein als Kaffee 

Sind wir besonders müde und wollen schnell fit werden, greifen wir gerne zum Espresso. Schließlich hat der doch viel mehr Koffein als Kaffee, oder?
Das stimmt nicht ganz: auf die gleiche Menge berechnet hat Espresso tatsächlich ein wenig mehr Koffein, doch wenn man bedenkt, dass eine Espresso Tasse viel kleiner ist, ist am Ende sogar weniger Koffein enthalten.

Mythos #8: Kaffee kurbelt die Fettverbrennung an

Kaffee soll den Stoffwechsel ankurbeln und so die Fettverbrennung beschleunigen. Grund dafür ist die enthaltene Chlorogensäure, sie hemmt die Aufnahme von Fetten und Zucker.
Doch leider sind die Konzentrationen nur so gering, dass kein Effekt bestätigt werden kann.
Der Mythos ist leider falsch.

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Autor:in: Sandrine
Autor:in: Sandrine

Sandrine Stahnecker, geboren 1997 in Bad Kreuznach, ist abgeschlossene Ökotrophologin und bereichert seit Kurzem unser Marketing Team in Berlin.

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